Erbrecht (national und international)

Ihre Ansprechpartner: Rechtsanwalt Steffen Köster und Rechtsanwältin Kerstin Herr

Frühzeitige Gestaltung der erbrechtlichen Angelegenheiten zahlt sich aus! Wir entwerfen für Sie Erbverträge, Testamente und Vermächtnisse, die speziell auf Ihre persönlichen Anforderungen maßgeschneidert werden.
Wir sind für Sie oder für Ihre Erbengemeinschaft als Testamentsvollstrecker tätig und vertreten Ihre Interessen im Rahmen von Erbauseinandersetzungen oder im Bereich des Pflichtteilsrechts.
Wir stehen Ihnen bei Fragen zur Enterbungs, Vor- und Nacherbschaft beratend zur Seite und beantragen für Sie die Ausstellung eines Erbscheins. Wir prüfen Erbverträge auf Ihre Wirksamkeit und beraten Sie über die Möglichkeiten einer Anfechtung.
Bei im Ausland gelegenen Nachlasssachen oder im Ausland ansässigen Erblassern ermitteln wir das anwendbare Recht sowie die zuständigen Gerichte und übernehmen für Sie die rechtliche Abwicklung.

Durch die breite Ausrichtung unserer Kanzlei sind wir in der Lage, Sie auch im Hinblick auf mit dem Erbrecht verbundene Rechtsfragen (Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Steuerrecht) umfassend und kompetent zu beraten.

Erbvertrag

Ein Erbvertrag ist ein Vertrag, bei dem sich mindestens eine Partei zu einer Verfügung von Todes wegen verpflichtet. Der Vertrag entfaltet Bindungswirkung bezüglich früherer und späterer Verfügungen von Todes wegen, vertragsmäßige Verfügungen können grundsätzlich nicht widerrufen werden.

Testament

Ein Testament ist eine einseitige Verfügung von Todes wegen, durch die der Erblasser einen Erben bestimmen, ein Vermächtnis zuwenden oder eine Auflage anordnen kann.

Vermächtnis

Als Vermächtnis wird die Zuwendung eines einzelnen Vermögensvorteils durch Verfügung von Todes wegen bezeichnet, ohne dass dieser als Erbe anzusehen ist.
Im Unterschied zum Erben erwirbt der Vermächtnisnehmer den Erbschaftsgegenstand nicht unmittelbar durch den Erbfall (Tod des Erblassers). Er erwirbt vielmehr ein Herausgaberecht gegenüber den tatsächlichen Erben.

Erbengemeinschaft

Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, so bilden diese eine Erbengemeinschaft. Der Nachlass wird dann bis zur Erbauseinandersetzung gemeinschaftliches Vermögen der Erben.

Testamentsvollstrecker

Der Erblasser kann zur Fürsorge für den Nachlass nach seinem Tode eine Vertrauensperson als Testamentsvollstrecker bestimmen. Der Testamentsvollstrecker verwaltet den Nachlass und trägt dafür Sorge, dass der Wille des Erblassers umgesetzt wird. Er erfüllt Nachlassverbindlichkeiten und macht Rechte für den Nachlass geltend.

Rechtsanwalt Steffen Köster ist selbst zertifizierter Testamentsvollstrecker (DVEV). Er berät in dieser Funktion regelmäßig Testamentsvollstrecker in der Ausübung ihres Amtes und übernimmt auch persönlich gerne für Sie das Amt des Testamentsvollstreckers.

Pflichtteil

Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten des Erblassers besitzen ein Pflichtteilsrecht, das der Hälfte des gesetzlichen Erbteils entspricht. Der Pflichtteil kann verlangt werden, wenn die betreffende Person von der Erbfolge ausgeschlossen wurde.

Enterbung

Als Enterbung bezeichnet man Ausschluss eines Verwandten, des Ehegatten oder des Lebenspartners von der gesetzlichen Erbfolge. Den Abkömmlingen, Eltern und Ehegatten des Erblassers steht in diesen Fällen jedoch ein Pflichtteil zu. Der Entzug auch dieses Pflichtteils ist nur unter bestimmten, sehr engen Voraussetzungen möglich (bspw. wenn der Abkömmling dem Erblasser zu Lebzeiten nach dem Leben trachtete).

Vor- und Nacherbschaft

Als Nacherben bezeichnet man eine Person, die erst dann Erbe des Erblassers wird, nachdem zunächst ein anderer Erbe geworden ist.

Erbschein

Der Erbschein bezeugt das Erbrecht, die Größe des Erbteils sowie eventuelle Nacherbfolgen und –soweit berufen- den eingesetzten Testamentsvollstrecker

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