Insolvenzrecht in Stuttgart

In unsicheren Zeiten passiert es schnell, dass das Vermögen nicht mehr zur Deckung der Verbindlichkeiten ausreicht.
Von diesem Zustand sind Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen bedroht.

Ein Unternehmen, dessen Geschäfte an sich gut laufen, kann schon durch den Ausfall eines wichtigen Kunden, durch einen unerwarteten Haftungsfall oder wegen eines von niemandem zu verschuldenden unerwarteten Ereignisses in Liquiditätsschwierigkeiten geraten.

Handelt es sich um eine GmbH, so ist der Geschäftsführer gesetzlich verpflichtet, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtzeitig anzuzeigen.
Unterlässt er dies, drohen ihm strafrechtliche Konsequenzen und er muss persönlich für den Schaden haften, der durch die Verzögerung der Insolvenz entstanden ist. Hierbei handelt es sich insbesondere um Forderungen, die entstanden sind, nachdem die Firma bereits in einer Liquiditätskriese stand.

Auch einem Verbraucher kann es passieren, dass er auch auf lange Zeit nicht in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten zu decken.

Der Weg eines Insolvenzverfahrens ist keine Schande, sondern ein Ausweg:
Wenn ein Unternehmen rechtzeitig die Insolvenz anmeldet, besteht durchaus die Möglichkeit, dass es hierdurch gerettet wird. Zudem können strafrechtliche Konsequenzen und persönliche Haftung des Geschäftsführers verhindert werden.
Ein Verbraucher hat sogar die Möglichkeit, nach einer sogenannten Wohlverhaltensperiode von 6 Jahren von all seinen Verbindlichkeiten befreit zu werden.

Wir beraten Schuldner über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, erstellen Insolvenzanträge und leiten Verbraucherinsolvenzen ein.
Darüber hinaus beraten wir Gläubiger, wie sie sich im Falle einer eingetretenen oder drohenden Insolvenz zu verhalten haben.

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